IBA – Integriertes Beratungsangebot für Alleinerziehende
Das Projekt IBA hat die Aufgabe, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Alleinerziehenden zu verbessern. Ziel des Projektes ist der Ausbau von bestehenden Strukturen der Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Akteuren, die sich mit den Themen Alleinerziehung, Kindeswohl und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt beschäftigen.
Im Projektverlauf sollen weitere Partner für das Thema sensibilisiert und für eine themenbezogene Mitarbeit gewonnen werden, wie z.B. Arbeitgeber der Region.
Das Projekt IBA fügt in das bestehende Beratungsnetzwerk für Alleinerziehende den Aspekt der berufs- und arbeitsmarktbezogenen Beratung ein. Die bestehenden Beratungsangebote der kommunalen Beratungsstellen und der Wohlfahrtsverbände zielen auf die Stabilisierung der Ein-Eltern-Familien durch Beratung und Unterstützung in Erziehungsfragen, finanziellen und rechtlichen Problemen sowie bei der Organisation der Kinderbetreuung. Damit wird eine Stabilisierung der Familien erreicht und die Bedingungen für eine gesunde Entwicklung der Kinder verbessert.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Intention, einer mittel- bis langfristigen wirtschaftlichen Existenzsicherung der Familien näherzukommen. Die Integration in den Arbeitsmarkt soll deshalb möglichst frühzeitig thematisiert und parallel zu den anderen Beratungsthemen in den Blick genommen werden.
IBA hat alle Alleinerziehenden im Blick, ob bereits berufstätig oder arbeitslos, und speist gezielt den Aspekt der Integration in Arbeit oder Ausbildung in das bestehende Netzwerk ein. Dabei übernimmt IBA nicht den Part einer Arbeitsvermittlung, sondern leistet flankierend Beratungs- und Informationsarbeit für die Netzwerkpartner. Daneben bietet IBA für alle Alleinerziehenden eine Lotsenberatung an, d.h. von hier aus wird für jedes individuelle Problem das entsprechende Beratungsangebot in die Wege geleitet.
Förderung
Das Projekt wird gefördert im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“
Förderziele des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS):
Ziel der Förderung ist der Aufbau neuer bzw. die Professionalisierung bestehender Netzwerkstrukturen, um die Beratungsangebote für Alleinerziehende zu verbessern und effektive „Leistungsketten“ zu knüpfen. Eine Einzelförderung Alleinerziehender (Fortbildung, Finanzierung Kinderbetreuung o.ä.) ist nicht möglich.
Projektdaten
Projektstart
1.4.2011, Dauer 2 Jahre
Projektkoordination
Annette Schuwirth und Klaus Lenker
(GGFA AöR)
Projektmitarbeiterin
Bettina Grey (GGFA AöR)
Mitglieder des Steuerkreises
Doris Aschmann (Gleichstellungsstelle der Stadt Erlangen)
Wolfgang Schüpferling (Jugendamt Stadt Erlangen)
Manuela Heck (Diakonisches Werk)
Annette Schuwirth, Klaus Lenker (GGFA AöR)
